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Abfindung bei Kündigung

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Abfindung bei Kündigung
 

Abfindung bei Kündigung: Ihre Rechtsanwälte für faire Vergleiche

Was ist eine Abfindung?

Unter einer Abfindung versteht man eine einmalige Zahlung, die vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer geleistet wird. Diese dient als eine Art Entschädigung für den Verlust des Arbeitsplatzes, wodurch der Arbeitnehmer in der Folge keinen weiteren Lohn bezieht.

Auch Erwerbstätige, die nicht dem Status eines Arbeitnehmers angehören, jedoch sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, haben unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf eine Abfindung.

Wann muss der Arbeitgeber eine Abfindung zahlen?

Grundsätzlich besteht für Arbeitnehmer kein gesetzlicher Anspruch auf eine Abfindung. Die Möglichkeit einer Abfindungszahlung ergibt sich jedoch unter bestimmten Umständen.

Beispielsweise können Abfindungsregelungen in Sozialplänen, Tarifverträgen, Geschäftsführerverträgen oder Einzelarbeitsverträgen festgelegt sein. Eine weitere Option ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses, die beispielsweise in einem Aufhebungsvertrag festgelegt sein kann. Auch das Gewohnheitsrecht kann eine Rolle spielen, wenn es üblich ist, dass ausscheidende Mitarbeiter im Unternehmen eine Abfindung erhalten. Darüber hinaus kann der Arbeitgeber im Rahmen des Kündigungsschutzgesetzes eine Abfindung anbieten. Schließlich besteht die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung durch den Arbeitnehmer aufgrund eines vertragswidrigen Verhaltens des Arbeitgebers.

Schwarz weiß Nahaufnahme eines Taschenrechners, eines Tablets und eines Kugelschreibers

Lassen Sie keine Zeit verstreichen

Wir setzen uns für Ihre Abfindung bei Kündigung ein!

Sie haben gesetzlich 3 Wochen nach dem Erhalt der schriftlichen Kündigung Zeit, Klage beim zuständigen Arbeitsgericht einzureichen. Andernfalls wird die Kündigung rechtskräftig, auch wenn diese aufgrund formaler Fehler unwirksam wäre. Nur dann gibt es die Möglichkeit, gemeinsam mit uns für eine fair Abfindung zu kämpfen!

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  • Rechtsberatung

    Analyse Ihres individuellen Falls und Klärung Ihrer rechtlichen Situation im Zusammenhang mit der Abfindung.

  • Durchsetzung von Ansprüchen

    Verfolgung von Ansprüchen auf Schadensersatz, wenn Ihr Arbeitsverhältnis unrechtmäßig beendet wurde.

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Fragen zu Abfindungen - Wir sind für Sie da.

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Kontakt aufnehmen

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, und gemeinsam finden wir eine Lösung für Ihre Abfindungsangelegenheiten.

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Unsere Anwälte prüfen Ihre Kündigung und beraten Sie gewissenhaft mit dem Blick auf eine schnelle und praktibale Lösung für Ihre Abfindung.

Leistungen unserer Anwälte für Abfindungen im Überblick

Abfindung bei Kündigung

Wenn das Arbeitsgericht in einem Kündigungsschutzprozess feststellt, dass die ausgesprochene Kündigung des Arbeitgebers unwirksam ist, ist die Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer häufig bereits so stark belastet, dass eine sinnvolle Zusammenarbeit nicht mehr möglich erscheint. Gemäß § 9 KSchG besteht dann die Möglichkeit, die Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch ein Gerichtsurteil gegen Zahlung einer Abfindung zu erreichen. Die Höhe dieser Abfindung wird vom Gericht nach pflichtgemäßem Ermessen festgelegt. Weiter Informationen zur Kündigungsschutzklage finden Sie hier .

Abfindung bei Aufhebungsvertrag

Bei einer einvernehmlichen Beendigung des Arbeitsverhältnisses mittels Aufhebungsvertrag besteht kein automatischer Anspruch auf Abfindung. Die Zahlung und Höhe einer Abfindung unterliegt vollständig den Verhandlungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Verpflichtend ist das aber nicht. In der Praxis wird sich oft auf Zahlung einer Abfindung in Höhe von einer halben Bruttomonatsvergütung pro Beschäftigungsjahr geeinigt.

Die Abfindung dient dabei dazu, den Arbeitnehmer für den Verlust des Arbeitsplatzes und den damit verbundenen Verdienstausfall zu entschädigen. Gleichzeitig trägt der Arbeitgeber dazu bei, einer möglichen Kündigung und den darauffolgenden Kündigungsschutzklage, die nicht nur kostspieliger, sondern auch arbeitsintensiver sein können, vorzubeugen.

Schließt der Arbeitnehmer den Aufhebungsvertrag auf seine Initiative hin, beispielsweise um zügig eine neue Stelle anzutreten, besteht für den Arbeitgeber kein Anlass, eine Abfindung zu bezahlen.

Abfindung bei betriebsbedingter Kündigung

Gemäß § 1 Abs. 2 Satz 1 KSchG hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Abfindung, wenn der Arbeitgeber aus dringenden betrieblichen Erfordernissen kündigt und der Arbeitnehmer nicht innerhalb der Klagefrist gegen die Kündigung vorgeht. Die betriebsbedingte Kündigung setzt voraus, dass dringende betriebliche Erfordernisse vorliegen, sei es durch innerbetriebliche Umstrukturierung oder außerbetriebliche Ursachen wie Auftragsmangel. Bei verhaltensbedingten Gründen besteht kein Anspruch auf Abfindung.

Eine betriebsbedingte Kündigung kann zu einer Abfindung führen, wenn der Arbeitgeber den betriebsbedingten Grund samt Abfindungshinweis in der Kündigung nennt und der Arbeitnehmer die Klagefrist verstreichen lässt. Um eine Abfindung zu erhalten, muss der Arbeitnehmer bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Das Kündigungsschutzgesetz gilt nur, wenn im Betrieb mindestens zehn Vollzeitbeschäftigte arbeiten und der betroffene Arbeitnehmer mindestens sechs Monate im Unternehmen tätig ist.

Um die Abfindung zu beanspruchen, muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer schriftlich mitteilen, dass er Anspruch auf eine Abfindung hat, sofern er innerhalb von drei Wochen keine Klage erhebt. Die Höhe der Abfindung beträgt in der Regel ein halbes Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr im Betrieb und unterliegt der Fünftelregelung bei der Versteuerung.

Transparente Abfindungseinschätzung: Nutzen Sie unseren Abfindungsrechner für eine erste Einschätzung.

Obwohl die ursprüngliche Absicht der Kündigungsschutzklage darin bestand, den Arbeitsplatz zu erhalten, hat sich in der Realität eine Entwicklung zur Abfindungsklage vollzogen. Arbeitgeber zeigen oft wenig Interesse daran, einen bereits gekündigten Mitarbeiter erneut einzustellen. Stattdessen befreien sie sich durch die Zahlung einer Abfindung von potenziellen Risiken, die mit dem Erfolg einer Kündigungsschutzklage einhergehen könnten.

Die Berechnung der Abfindung erfolgt oft anhand einer Faustformel, die kein gesetzlich festgelegtes Maß darstellt: Ein halbes Monatsbruttogehalt pro Beschäftigungsjahr. Es ist jedoch zu beachten, dass dies lediglich eine Richtlinie ist, und die tatsächliche Abfindung kann je nach den Erfolgsaussichten der Klage variieren. Nutzen Sie unseren Abfindungsrechner, um Klarheit und Transparenz für eine faire Abfindungszahlung erhalten.

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Unsere Antworten auf Ihre Fragen zu Abfindungen

Wann hat man Anspruch auf eine Abfindung?

Die einzigeinzige gesetzliche Bestimmung hierzu befindet sich in § 1a des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG). Gemäß dieser Vorschrift hat der Arbeitnehmer Anspruch auf eine Abfindung, wenn der Arbeitgeber eine betriebsbedingte Kündigung ausspricht und dem Arbeitnehmer nach Ablauf der Klagefrist eine Entschädigung anbietet.

Wie hoch ist die gesetzliche Abfindung?

Am weitesten verbreitet ist es, die Abfindung nach der Formel von einem halben Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr zu berechnen. Zum Beispiel würde eine Arbeitnehmerin, die 10 Jahre lang beschäftigt war und zuletzt ein Monatsgehalt von 2.000 € verdiente, gemäß dieser Faustformel eine Abfindung von 10.000 € erhalten (2.000 €/2 * 10 Jahre).