Sofortkontakt zur Kanzlei
Rechtsanwälte in Mayen und Andernach Ihre Fachanwälte vor Ort

Kündigungsschutzklage - Wann ist sie sinnvoll?

RECHTSANWÄLTE DR. GROBER JENTZSCH SCHRAMM
Kündigungschutzklage
 

Anwalt für Kündigungsschutzklagen in Mayen und Andernach

Wurden Sie von Ihrem Arbeitgeber gekündigt?

Wenn Sie von Ihrem Arbeitgeber eine Kündigung erhalten haben, stehen Sie nun vor der Frage, diese zu akzeptieren oder eine Kündigungsschutzklage einzureichen. Wir, die Grober Jentzsch Schramm Rechtsanwälte, bieten Ihnen Orientierung im Fall einer Kündigung und stehen Ihnen auch persönlich zur sofortigen Hilfe zur Verfügung.

Was ist eine Kündigungsschutzklage?

Die Kündigungsschutzklage ist das geeignete rechtliche Vorgehen, um sich vor Gericht gegen eine Kündigung zu verteidigen, die entweder unwirksam ist oder bei der erhebliche Zweifel an ihrer Wirksamkeit bestehen.

Eine Kündigung gilt beispielsweise als unwirksam, wenn sie nicht gemäß den Vorschriften des § 623 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) schriftlich erklärt wurde. Ebenfalls kann eine Kündigung unwirksam sein, wenn Sie einer speziellen Gruppe von Arbeitnehmern angehören und besonderen Kündigungsschutz genießen, wie zum Beispiel während einer Schwangerschaft, als Betriebsratsmitglied oder als Schwerbehinderter. Das Ziel einer Kündigungsschutzklage ist es, dass das Arbeitsgericht die Unwirksamkeit der vom Arbeitgeber ausgesprochenen Kündigung feststellt.

Lassen Sie keine Zeit verstreichen

Schnell sein lohnt sich!

Sie haben gesetzlich 3 Wochen nach dem Erhalt der schriftlichen Kündigung Zeit, Klage beim zuständigen Arbeitsgericht einzureichen. Andernfalls wird die Kündigung rechtskräftig, auch wenn diese aufgrund formaler Fehler unwirksam wäre. Eine Kündigungsschutzklage ist nach Ablauf der Klagefrist in der Regel nicht mehr möglich.

Jetzt kontaktieren!

Kündigungsschutzklage: Vertrauen Sie auf unsere Expertise für Ihre optimale Abfindung

  • Rechtsberatung und Analyse

    Unsere Experten bieten eine umfassende Rechtsberatung und analysieren gründlich Ihre Situation, um die Erfolgsaussichten Ihrer Kündigungsschutzklage zu bewerten.

  • Verhandlungen und Gütliche Einigungen

    Wir setzen uns für Sie in Verhandlungen ein und streben gütliche Einigungen an, um optimale Ergebnisse und faire Konditionen zu erzielen.

  • Dokumentenprüfung und Vorbereitung

    Unsere Anwälte überprüfen sorgfältig alle relevanten Dokumente, um eine solide Grundlage für Ihre Kündigungsschutzklage zu schaffen und sicherzustellen, dass nichts übersehen wird.

  • Prozessvertretung vor Gericht

    Im Fall einer gerichtlichen Auseinandersetzung stehen wir Ihnen als kompetente Prozessvertretung vor Gericht zur Seite, um Ihre Interessen zu verteidigen.

  • Berücksichtigung von Abfindungen

    Wir bewerten die Möglichkeit einer Abfindung und setzen uns dafür ein, dass Sie im Rahmen Ihrer Kündigungsschutzklage eine angemessene Abfindung erhalten.

  • Strategische Planung und Begleitung

    Unsere Dienstleistungen umfassen nicht nur rechtliche Beratung, sondern auch eine strategische Planung Ihrer Kündigungsschutzklage, begleitet von einem engagierten Team.

Fragen zur Kündiungsschutzklage - Wir sind für Sie da.

1
Kontakt aufnehmen

Verlieren Sie keine Zeit und kontaktieren Sie uns noch heute. Setzen Sie sich telefonisch oder per E-Mail mit uns in Verbindung.

2
Terminvereinbarung

Vereinbaren Sie schnell und unkompliziert einen Termin für eine persönliche Beratung.

3
Rechtsberatung

Unsere Anwälte prüfen Ihre Kündigung und beraten Sie gewissenhaft mit dem Blick auf eine schnelle und praktibale Lösung.

Kündigungsschutzklagen: Antworten und Leistungen unserer Anwälte

Ablauf einer Kündigungsschutzklage

Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, innerhalb einer Frist von 3 Wochen nach Erhalt der Kündigung, Klage einzureichen. Nachdem die Kündigungsschutzklage eingereicht und dem Arbeitgeber als Beklagtem zugestellt wurde, wird ein Termin für eine Güteverhandlung festgelegt. Hierbei wird der Sachverhalt vor dem Vorsitzenden der Kammer ohne Richter erörtert. Laut § 61a Abs. 2 ArbGG (Arbeitsgerichtsgesetz) soll diese Güteverhandlung innerhalb von zwei Wochen nach Klageerhebung stattfinden, wobei daraus auch häufig bis zu sechs Wochen werden können. In der Güteverhandlung wird oft eine Einigung erzielt, die auf die Beendigung des Arbeitsverhältnisses und eine Abfindungszahlung hinausläuft.

Bei fehlender Einigung folgt ein Kammertermin. Zwischen Güteverhandlung und Kammertermin können mehrere Monate liegen, in denen Arbeitgeber und Arbeitnehmer schriftlich ihre Positionen verteidigen können. Auch im Kammertermin ist eine Einigung möglich, kann aber auch mit einem Urteil enden. Gegen das Urteil kann die unterlegene Partei Berufung beim Landesarbeitsgericht (LAG) einlegen, andernfalls ist der Kündigungsschutzprozess abgeschlossen.

Voraussetzungen und Erfolgsquote einer Kündigungsschutzklage

Die Einreichung einer Kündigungsschutzklage ist ratsam, wenn der Arbeitnehmer eine Kündigung erhalten hat, die aus seiner Sicht keinen gerechtfertigten Grund hat. Der Kündigungsschutz greift dann, wenn der Arbeitgeber mehr als 10 Beschäftigte hat. Besonders wichtig ist die Klage, wenn die Kündigung fristlos erfolgt ist, denn fristlose Kündigungen sind nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt, selbst wenn der Arbeitgeber weniger als 10 Beschäftigte hat.

Die Erfolgsquote einer Kündigungsschutzklage zeigt sich nicht nur daran, ob der Arbeitnehmer in den Betrieb zurückkehren kann, sondern auch daran, ob die Klage finanziell erfolgreich ist. In diesem Sinne lohnt sich eine Kündigungsschutzklage für den Arbeitnehmer fast immer, da der Arbeitgeber in den meisten Fällen eine Abfindung zahlen oder zumindest die Kündigungsfrist einhalten muss.

Gründe für die Unwirksamkeit einer Kündigung

Die aktuell geltende Rechtssprechung berücksichtigt verschiedene Aspekte bei der Beurteilung von Kündigungen. Eine Kündigung kann unwirksam sein, wenn sie nicht schriftlich erfolgt ist, etwa mündlich oder per E-Mail. Ebenso ist eine Kündigung durch die falsche Person oder ohne ausreichende Beteiligung des Betriebsrats anfechtbar. Verhaltensbedingte Kündigungen müssen nach vorheriger Abmahnung erfolgen, es sei denn, der Vorwurf wiegt nicht schwer genug. Zeitliche Aspekte sind ebenfalls entscheidend, da eine verspätete Kündigung nach § 626 II BGB unwirksam sein kann. Bei betriebs- oder krankheitsbedingten Kündigungen müssen die Umstände sorgfältig geprüft werden und spezielle Kündigungsverbote sowie vorgeschriebene Verfahren sind zu beachten. In jedem Fall sind individuelle Gegebenheiten und die genaue Einhaltung der rechtlichen Vorgaben entscheidend für die Wirksamkeit einer Kündigung.

Kündigung während der Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft besteht gesetzlich ein Kündigungsverbot zum Schutz der werdenden Mutter. Im Normalfall wird eine Kündigung in diesem Zeitraum vor Gericht keinen Erfolg haben, es sei denn, es handelt sich um außergewöhnliche Umstände. Dies gilt sogar, wenn die gekündigte Arbeitnehmerin sich noch in der Probezeit befand.

Jedoch ändert die Schwangerschaft nichts an einem befristeten Arbeitsverhältnis, das durch Zeitablauf endet.

Abfindungsrechner: Klarheit für Ihre Kündigungsschutzklage

Obwohl die Kündigungsschutzklage ursprünglich darauf abzielte, den Arbeitsplatz zu erhalten, hat sie sich in der Praxis zu einer Abfindungsklage entwickelt. Da Arbeitgeber selten daran interessiert sind, einen einmal gekündigten Mitarbeiter wieder einzustellen, befreien sie sich durch Zahlung einer Abfindung von möglichen Risiken, die mit dem Erfolg der Kündigungsschutzklage einhergehen könnten.

Für die Berechnung der Abfindung wird oft ohne gesetzliche Vorgabe ein halbes Monatsbruttogehalt pro Beschäftigungsjahr herangezogen. Es ist zu beachten, dass dies eine Faustformel ist und die tatsächliche Abfindung je nach den Erfolgsaussichten der Klage variieren kann. Berechnen Sie Ihre potenzielle Abfindung mit unserem Abfindungsrechner. Klarheit und Transparenz für eine erfolgreich geplante Kündigungsschutzklage – wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg.

Interaktiver Smartrechner

An dieser Stelle ist ein interaktiver Rechner des Unternehmens "Smartrechner" eingebunden, der von einem Server des Unternehmes geladen wird. Dabei werden u.U. personenbezogene Daten übermittelt. Wenn Sie den Rechner laden möchten, wählen sie bitte "Rechner laden". Sie können diese Entscheidung jederzeit rückgängig machen.

Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

Um das automatische Laden dieses Dienstes zukünftig zu verhindern, klicken Sie bitte hier.

FAQs zu Kündigungsschutzklagen vor dem Arbeitsgericht

Wie wird die Höhe der Abfindung bei erfolgreicher Klage berechnet?

Die Berechnung der Abfindung erfolgt nach der Faustformel: Ein halbes Monatsbruttogehalt pro Beschäftigungsjahr. Diese Regelung ist jedoch nicht gesetzlich vorgeschrieben und kann variieren.

Wie lange habe ich Zeit, um eine Kündigungsschutzklage einzureichen?

Die Klagefrist beträgt drei Wochen ab Erhalt des schriftlichen Kündigungsschreibens. Es ist wichtig, schnell zu handeln, um Fristen einzuhalten.

Wie wirkt sich die Unternehmensgröße auf den Kündigungsschutz aus?

Die Unternehmensgröße ist ein entscheidender Faktor für den Kündigungsschutz. Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten unterliegen strengeren Kriterien für eine wirksame Kündigung. In kleineren Betrieben kann der Arbeitgeber die Kündigung leichter rechtfertigen.

Welche Rolle spielt die Anzahl der Beschäftigungsjahre für eine erfolgreiche Klage?

Die Anzahl der Beschäftigungsjahre ist bei der Kündigungsschutzklage relevant, insbesondere für die Berechnung einer möglichen Abfindung. Je länger die Beschäftigungsdauer, desto höher die potenzielle Abfindung.

Können Schwangere während der Schwangerschaft gekündigt werden?

Das deutsche Recht verbietet während der Schwangerschaft eine Kündigung. Schwangere Frauen genießen einen besonderen Kündigungsschutz, der auch während der Probezeit gilt.